Geschichte

„The Sound Of A New Generation“ lautete 1992 das Motto, als eine handvoll begeisterter Fasnächtler die Baarer Gugge Belcantos ins Leben rief. Mittlerweile sind fast 15 Jahre vergangen. Es sind viele Musizierende gekommen und gegangen. Der Mitgliederschwund nach dem Jubiläum 2002 hätte fast zur Auflösung des Vereins geführt. Doch die jungen Wilden, sozusagen die „Next Generation“, übernahmen erfolgreich das Zepter und führten die Gugge in eine erfolgreiche Zukunft. Der Mitgliederzuspruch nahm seit jenem Jahr stetig zu, so dass wir heute wieder 50 Guggerinnen und Gugger zählen können.

Neben unseren alljährlichen Auftritten in Baar und anderen Zuger Gemeinden zieht es uns auch regelmässig ins Ausland. An frühere Auftritte in Sélestat (Frankreich), Viareggio, Garmisch und andere deutsche Ortschaften reihten sich in der Zwischenzeit auch weiter entfernte Destinationen ein. Alle zwei Jahre seit 2002 sind die Belcantos am Eurocarneval anzutreffen (2002 Berlin, 2004 Salzburg, 2006 Prag, 2009 Verona/Venedig). Voraussichtlich wird die Belcantos am Eurocarneval 2011 in Salzburg teilnehmen. In den Zwischenjahren „begnügten“ wir uns jeweils mit einem Aufenthalt in Heitersheim bei den StrauSchoeh-Schlurbi.
Seit einigen Jahren darf die Gugge Belcantos natürlich auch an der Baarer Chilbi nicht fehlen. Mit dem Belcantos Café wurde eine Institution geschaffen, die Alt und Jung gleichermassen anzieht. Die Ländlerkappelle am Sonntag gehört bereits zum festen Bestandteil. Zwischendurch konnten auch einige Bands für die Abendunterhaltung engagiert werden. Das Baarer Dorf-Fäscht, welches ja nur alle drei Jahre stattfindet, kann ebenfalls auf die Unterstützung der Belcantos zählen.
Hier ein kurzer Abriss der vergangenen Jahre

25. Mai 1992

Gründung des Vereins Guggenmusik Belcantos, später umbenannt in Gugge Belcantos.

1993

«The Sound of a New Generation!?!» hiess unser Motto im ersten Jahr. Mit dem pompösen, gold-schwarzen Gwändli gelang es uns, die noch geringe Mitgliederzahl optisch zu «strecken».

1994

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Im zweiten Jahr expandierten wir doppelt: Die Mitglieder wurden mehr und die Köpfe grösser ¬ dank unseren Masken. Ausserdem machten wir uns mit dem Verteilen von Chupa Chups beim Publikum beliebt, passend zum Motto «Lollipop».

1995/96

«Flintstones» hiess die Lösung im dritten Jahr: Wir verteilten farbige Feuersteine und waren auch hinsichtlich des Gwändlis ein bunter Haufen: Gold, Silber, Schwarz und Violett waren die Farben, und vom Frack bis zum einfachen Ueberwurf war bei uns alles zu sehen.

1997/98

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Das fünfjährige Bestehen feierten wir wieder mit einem einheitlichen Gwändli. «Kommt gut!» war unser Motto. Gut kam es auch am Jubiläum der Gugge Crescendos 1998: Wir gewannen den Preis für das schönste Kostüm!

1999

Exotische Paradiesvögel, die «Hola Chica» sangen - so zogen wir in diesen zwei Jahren umher. Im Jahr 1999 wurde zum ersten Mal der Sound auf einer CD festgehalten. „7 Years of Belcantos" nennt sich das Werk und bietet mit 15 Stücken einen Querschnitt durch das Belcantos-Repertoire aus dieser Zeit.

2000

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An der Fasnacht 2000 trugen wir zum zweiten Mal Masken.

2001

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«Die Igel kommen», hiess es an unserer neunten Fasnacht. Trotz der dezenten, edlen Farben Grün und Braun wurden wir keine Opfer der Landstrasse. Als grosse Attraktion wurden wir von den japanischen Touristen vor dem schiefen Turm in Pisa gefeiert. Anschliessend machten wir die grösste Fasnachtsveranstaltung Italiens, Viareggio, unsicher.

2002

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Das Jubiläumsjahr begingen wir unter dem Motto «Fire & Ice». Feuer, weil wir auch mit der Zehn am Rücken noch Feuer und Flamme für die Fasnacht sind, und Eis, weil die Fasnacht bekanntlich in die kalte Jahreszeit fällt und Gegensätze sich anziehen. Mit einem Bild, aufgenommen am Eurocarneval in Berlin, konnten wir sogar in jenem Jahre beim monatlichen Fotowettbewerb des Zugerbieters den ersten Preis abstauben.

2003

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Nach dem Austritt einer ganzen „Generation“ liessen sich die verbliebenen Mitglieder nicht nehmen auch weiterhin unter dem Namen Belcantos an der Fasnacht für Furore zu sorgen. Trotz teils musikalischen Unzulänglichkeiten wurde dieses Jahr stark von Freundschaft und Kollegialität geprägt. Auf jeden Fall hat jenes Jahr Eindruck hinterlassen und neue Gesichter angezogen. Ein vollauf gelungenes Motto war dementsprechend „11 Jahr fruchtig und blau“.

2004

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Bei kalten Temperaturen denkt man wehmütig an den warmen Süden. Die Daheimgebliebenen konnten sich dafür auf der „Belcantos Eiland“ wärmen. Auch Salzburg erwärmte sich während des Eurocarnevals trotz Schneefalls an unserer Inselstimmung.

2005

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Zebra hier, Zebra da. Auf jeden Fall gelb und grün gestreift, denn „gälb grüent besser“. Die an Gelb- und Grünsucht leidenden Belcantos setzten musikalisch wieder mal eine Hörmarke, wie sie schon seit 2002 nicht mehr hörbar war.

2006

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Das Zwischenjahr sollte zeigen, dass „de Lade lauft“. Mit rosarot-bordeau Gwändli wurde man zwar allseits belächelt, aber ein wiederum erfolgreicher Fasnachtsball mit musikalisch exzellenter Unterhaltung bewies allen, dass es nicht allein auf die Farben ankommt. Zum dritten Mal waren die Belcantos zudem an einem Eurocarneval (Prag).

2007

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Die Belcantos hatten allen Grund zum Feiern: Seit 15 Jahren sorgten sie an der Fasnacht für bombige Stimmung. Nicht nur deshalb hiess das Jubiläumsmotto «Explosiv». Die über 50 Guggerinnen und Gugger wollten es so richtig knallen lassen. Mit einem grossen Umzugswagen, einer Jubiläumszeitung und einem pompösen Jubiläumsfest ist das auch eindrücklich gelungen.

2008

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Nach «Gälb grüent besser» war es wieder einmal Zeit für ein Motto, das niemand so recht versteht. Mit «Brrrmmmottolos» startete die Gugge Belcantos ins Vereinsjahr. Damit man wenigstens einigermassen verstand, um was es gehen sollte, wurde ein speziell aufwändiges Logo gestaltet: Die Gugge dröhnte auf röhrenden Töffs in die Fasnacht. «Born to be Belcantos» war das Schlagwort.

2009

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"Feng Shui Peng Pfui" war das Motto an der Fasnacht 2009. Passend zum Motto wurde ein Gwändli mit asiatischem Touch kreiert und unter anderem am Eurocarneval in Verona und Venedig dem italienischen Publikum zur Schau gestellt.

2010


Im zweiten Jahr des Blau-Gelben Gwändlis traf Asien auf Baarer Lokalpatriotismus. So bereiste die Gugge Belcantos mit dem Motto "Sushi-Ba(a)ar" unter anderem Ortschaften wie Schwanden und Bürgeln. Endlich wurde auch der langjährige Belcantos-Klassiker Purple Rain ins Repertoire aufgenommen.

2011

 

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2013 / 2015

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Shanghai

 

2015

2016

2017